Eingang zum Friedhof

Der Friedhof (1)

in Lacken

 

 

Der Friedhof ist jenes geweihte Fleckchen Erde in der unser irdischer Leib zur letzten Ruhe gebettet wird. Unser Friedhof, hier in Lacken welcher eine würdevolle Stätte des Friedens, der Ruhe und der Andacht ist, besteht aus zwei Teilen: dem alten und dem neuen Friedhof.

Begonnen wurde mit dem Bau des alten Friedhofes im Jahre 1960. Kurioses war in den Mühlviertler Nachrichten vom 18. August 1960 auf Seite 11 unter „Verschiedenes aus der Gemeinde Feldkirchen“ zu lesen:
„In Oberwallsee Nr. 28 ist der 63-jährige Rentner Karl Hermannseder verstorben. Er sollte als erster im neuerrichteten Friedhof in Lacken beerdigt werden, aber als die Trauergäste mit der Witwe vom Trauerhause sich in die Kirche nach Lacken begeben wollten, fuhr ein Leichenauto, welchem die Angehörigen des Verstorbenen entstiegen, vor. Sie luden ohne Einverständnis der Witwe den Leichnam auf und fuhren nach Gmunden in Hermannseders frühere Heimat, wo er auch beerdigt wurde. Den versammelten Trauergästen blieb nichts anderes übrig, als ohne Leichnam sich in die Kirche zu Lacken zum Requiem zu begeben.“

Am 29. Oktober 1961 wurde er von Prälat Leopold Hager vom Stift St. Florian feierlich eingeweiht.

Im Zuge der Sanierung der Leichenhalle konnte nach langen Verhandlungen im September 1994 mit dem Bau des neuen Friedhofes begonnen werden. Am Allerseelentag 1997 wurde die neue Gedächtnisstätte eingeweiht.

Das schmiedeeiserne Kreuz wurde vom vorderen in den rückwärtigen Teil des Friedhofes versetzt. 

Zusätzlich ist ein Kreuz aus Granit mit der Leidensgestalt Jesu im neuen Friedhof aufgestellt worden. Seit dem Jahr 2000 ziert ein neues schmiedeeisernes, zweiflügeliges Tor den Eingangsbereich zu diesem Heiligen Ort.

 

Friedhof Lacken Granitkreuz

Friedhof Lacken Granitkreuz (Detail)

Friedhof Lacken