Maria-Hilf Kirche

„Maria-Hilf“ Kirche (26)

Lacken 7

 

 

Mit der Gründung eines Kirchenbauvereins am 15. April 1930 und der Erteilung der Baubewilligung durch die BH Urfahr am 29. April 1930, konnte am 2. Mai 1930 mit der Grundaushebung für die Kirche begonnen werden. Am 9. Juni 1930 erfolgte die Grundsteinlegung und am 17. Juni 1930 die Dachgleichenfeier. Nach einer 1-jährigen Ruhepause wurden Mitte Juni 1931 die Arbeiten wieder aufgenommen. Ende März 1933 wurde der Altarstein aus Granit vom Steinbruch Plöcking abgeholt. Die Arbeiten waren dem Steinmetzmeister Kastner übertragen worden.

Am 21. Mai 1933 fand die feierliche Einweihung der Kirche durch den Prälat vom Stift St. Florian „Dr. Vinzenz Hartl“ statt. Die Kirche wurde der Gottesmutter MARIA-HILF geweiht. Ebenfalls wurden am 21. August 1933 zwei Glocken (Kriegerglocke und Mariahilfglocke) geweiht.

Die Einweihung eines kunstvoll gestalteten Kreuzweges fand am 27. Mai 1936 statt. Den Kirchenraum schmücken auch eine Herz-Jesu Statue und eine Mutter­Gottes Statue.

Die Entwürfe für das Altarfenster stammen von Prof. A. Stifter und wurden vom Glasmaler Raukamp aus Schlierbach ausgeführt. Der Glasermeister Bauer aus Aschach glaste im September 1931 die Fenster ein.

Nach der Erweiterung der Kirche im Jahre 1952/53 erfolgte am 7. Juni 1953 durch Prälat Leopold Hager vom Stift St. Florian die Einweihung. Durch den Fleiß der Lackener Bevölkerung konnten noch am 2. Oktober 1955 der Pfarrhof, am 20. August 1961 der Turm und 3 neue Glocken und am 29. Oktober 1961 der Friedhof ebenfalls durch Prälat Hager eingeweiht werden. Im Laufe der Zeit wurden auch in der Kirche immer wieder Anschaffungen beziehungsweise Um- und Einbauten notwendig.  

Am 21. August 1988 fand die Weihe unseres schönen Kreuzes, welches beim Eintritt in die Kirche den Blick auf sich zieht, statt. Der Korpus ist aus Eichenholz und mit echtem Blattgold gefasst. Gespendet wurde es in dankenswerter Weise von Fr. Hofrat Prof. Dr. Katharina Dobler, welche hiermit ihre besondere Verbindung zu Lacken zum Ausdruck brachte. Die Form der Schnitzkunst ist eine Schwantalernachbildung. Im Jahre 1991 wurde auch ein neuer Tabernakel auf einem Granitsockel stehend angeschafft.

Eine große Freude war auch die Weihe der neuen Orgel am 26. Juli 1998. Die Ahlborn Hymnus III Orgel D 270 mit 27 klingenden Registern erklingt seither bei den Gottesdiensten. Seit Juni 2001 zieren neue Türen die Ansicht der Kirche. Im Juli 2003 wurden auch die anderen Türen ausgetauscht.

Wenn man seinen Blick im Inneren unserer Kirche umherwandern lässt, kann man noch verschiedene Einrichtungsgegenstände entdecken, wie z. B. die Kirchenstühle mit ihren nostalgischen Namensschildern, die dem Raum etwas Ruhiges, Stilles und Meditatives geben. Diese Empfindungen dürfen und können wir im Gebet, im Denken und Danken an all jene zum Ausdruck bringen, die dazu beigetragen haben, dass diese - unsere - Maria-Hilf-Kirche entstehen konnte.  

 

Maria-Hilf Kirche Altarfenster

Maria-Hilf Kirche Innenraum

Maria-Hilf Kirche linkes Altarfenster

Marienstatue

Maria-Hilf Kirche

Jesusstatue

Hintere Eingangstür

Hinteres Glasfenster

Kreuz